Der Klimawandel hat elementare Folgen

Mehr Hochwasser. Mehr Stürme. Mehr Gefahren für Haus und Hof, Betrieb und Waren.

Über 70 Prozent der Immobilienbesitzer in Deutschland sind nicht gegen die Folgen von Elementarschäden versichert und setzen sich so einem immer größer werdenden Risiko aus. Eine Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat ergeben, dass nicht mal jeder Dritte eine Elementarschadenversicherung hat.

Aufgrund dieser erschreckenden Erkenntnis haben wir uns entschlossen sie – unsere Kunden – in diesem Newsletter erneut auf dieses Thema zu lenken, nachdem wir bereits in unserer NEWS Ausgabe 01/2010 darüber geschrieben haben. Denn die Anzahl von wetterbedingten Schäden wuchs in den letzten 20 Jahren kontinuierlich an. Und für die Zukunft sieht die Prognose noch weitere Anstiege der Zahlen vor. Künftig werden extreme Wettersituationen voraussichtlich doppelt so häufig auftreten, als wir es bisher gewohnt sind. Denn als sicher gelten die meteorologischen Voraussagen, dass entlang der großen Flusssysteme Rhein, Elbe, Weser-Ems und Donau Überschwemmungen häufiger als bisher wiederkehren. Zusätzlich wird mit einer Zunahme von heftigen Winterstürmen gerechnet und sogar Tornados werden Schneisen der Verwüstung hinterlassen. Dürreperioden im Sommer schwächen die Erdoberfl äche so, dass sie den zu erwartenden Regenmengen im Winter nicht standhalten können. Zudem werden Sommergewitter mit Starkregen und Hagel flächendeckend zur Normalität.

Die Folge sind Schäden durch Erdrutsche und -senkungen, durch Wasserdruck oder Wasserrückstau nach Überschwemmungen oder durch Lawinen oder sonstige Umwelteinfl üsse. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Schäden von 2011 bis 2040 um mehr als ein Viertel und ab 2041 sogar um 60 Prozent zunehmen. 

Versicherungsschutz im Überblick:

Gebäude- und Inhaltsversicherung:

  • Feuer
  • Einbruchdiebstahl
  • Leitungswasserschaden
  • Raub
  • Sturm
  • Vandalismus
  • Hagel
  • EC-Gefahren

Elementarschadenversicherung:

  • Überschwemmung
  • Schneedruck
  • Hochwasser
  • Lawinen
  • Erdfall
  • Blitzschlag
  • Erdrutsch
  • Starkregen
  • Erbeben

Stichwort „unterversichert" – denken sie auch an den versicherten Wert!

Neben den grundsätzlich versicherten Risiken ist es sehr wichtig auch die vereinbarte Versicherungssumme zu prüfen. Denn diese muss immer dem tatsächlichen Wert des Gebäudes oder Inhalts (Hausrat, Inventar, Warenbestand, usw.) entsprechen, damit im Schadensfall auch voll entschädigt werden kann.

Im privaten Bereich können zwar Unterversicherungsverzichtsklauseln vereinbart werden. Dennoch gilt der versicherte Wert als Obergrenze für den möglichen Totalschaden. 

Im betrieblichen Bereich ist es notwendig, die Versicherungssumme(n) regelmäßig an Hand von Bestands- und Inventarlisten mindestens einmal im Jahr zu überprüfen oder bei größeren Investitionen auch unterjährig anzupassen. 

Informieren sie uns frühzeitig über Veränderungen, damit wir in Abstimmung mit Ihnen den Versicherungsschutz anpassen können.