Ihr Leben birgt ein Risiko: Ihre Gesundheit
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- Kategorie: Aktuelles
- Veröffentlicht am Montag, 01. Februar 2010 10:41
Wovon leben wenn der Körper schwächelt?

„Mir passiert das nicht" – so oder so ähnlich verdrängen viele Menschen den unschönen Gedanken daran, dass man selbst eines Tages berufsunfähig oder sogar zu einem Pflegefall werden könnte. Frei nach dem Motto: „Ich schlag mich schon durch" verbannen viel zu viele Menschen dieses Wagnis aus ihrer Gedankenwelt. Aber die enormen Auswirkungen einer Berufsunfähigkeit oder gar der Notwendigkeit von Pflege werden häufig unterschätzt.
Denn viele vergessen, dass man das Risiko dafür nicht alleine trägt (das wäre unter Umständen ja noch in Ordnung, aber) auch für Ihre Ehe- oder Lebenspartner sowie Kinder können schnell erhebliche finanzielle Konsequenzen entstehen, da der gesetzliche Schutz meist nicht ausreicht. Die gesetzliche Versorgung deckt bei einer Erwerbsunfähigkeit maximal 36% Ihres Bruttoeinkommens ab, sodass für Sie rasch eine Versorgungslücke von 64% bis zu 70% entstehen kann (siehe Grafik auf der nächsten Seite). Diese kann oft nur über die Verwandtschaft oder das Sozialamt geschlossen werden. Aber Vorsicht! Denn wenn der Staat einspringen muss, prüft er auch die Vermögenssituation ihrer direkten Angehörigen und kann diese finanziell belangen – sogar bis hin zur Rückforderung von Schenkungen.
Wer denkt, dass in der Regel Unfälle die Ursache für Berufsunfähigkeit sind, liegt leider falsch. Denn in über 90% aller Fälle sind Krankheiten der Auslöser. Wie Sie im Kreisdiagramm erkennen können, sind das zum Beispiel Probleme im Bewegungsapparat, Krebs, Kreislaufschwächen oder auch psychische Erkrankungen.
In Deutschland scheiden ca. 200.000 Erwerbstätige pro Jahr aus dem normalen Berufsleben aus. Heute kann fast jeder zweite 20-jährige und jeder dritte 50-jährige damit rechnen bis zum Rentenbeginn berufsunfähig zu werden.
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